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| Die Imbros-Schlucht | ||||||||
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erst die Fakten:
Länge: 7km
Höhenunterschied: 580m Gehzeit: 2,5 h |
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| Die Imbros-Schlucht liegt am südöstlichen Rand der Lefka Ori. Sie war früher der einzige Verbindungsweg zwischen der Askifou Hochebene und der Südküste. In dieser Schlucht sammelt sich kein Wasser, sie ist also jederzeit, auch bei schlechtem Wetter begehbar. Hier ist es nicht so überlaufen wie in der Samaria. Man kann noch Fotos schießen, ohne das darauf Menschen zu sehen sind. Die Schlucht ist leicht zu durchwandern, eignet sich auch für ältere Menschen und Kinder. Letztere haben viele Tiere (Ziegen, Esel, Schmetterlinge, Echsen....) zu beobachten. Da bei der Duchwanderung kein Zeitdruck durch Fähren oder Busse entsteht, kann man sich den ganzen Tag Zeit nehmen.
Der Einstieg in die Schlucht erfolgt entweder direkt am südlichen Dorfende von Imbros oder an der Taverne an der Straße Imbros - Komitades. Von der Taverne aus den Berg runter zum Entree-Häuschen, den Eintritt von einem Euro bezahlen und ab entlang dem alten, ehemals gepflasterten Weg. Das Botanikerherz fängt an höher zu schlagen, wenn die auf Kreta endemische "Dornige Königskerze" ab Mai mit ihren gelben Blüten übersät ist. Der Weg führt unter Zypressen, Eichen und Ahorn entlang bis die Felswände dicht zusammen rücken. In den schmalen Felsdurchgängen kann man die verschiedenen Sedimentschichten sehen. Irgendwo oben an den Felswänden hängen Schneckennester mit hunderten von kleinen, weißen Schneckenhäusern. Vorsicht Steinschlag! Ziegen und andere Kleintiere sind die ständigen Wegbegleiter und können auch schon mal Steine lostreten. Vorsicht rutschig! Der absolut glattgeschliffene Felsboden in den Engen eignet sich durchaus auch als Bobbahn. Aber das ist alles nichts gegen die wunderschöne Fauna, Flora und Formationen der Steine. Es bieten sich reichlich Möglichkeiten die obligatorischen Urlaubsfotos vor einem außergewöhnlichen Hinter- oder Untergrund zu knipsen. Die Schlucht endet wie fast überall in einem breiten Flußauslauf mit größeren weißen Steinen. Das Schöne oder auch gemeine: Das Meer ist schon lange zu sehen und zu riechen - aber der Weg nimmt kein Ende. Mittlerweile ist auch die Imbißbude schon Richtung Schluchtausgang gerückt und bietet Essen und kalte Getränke an. Von hier aus kann man sich auch ein Taxi bestellen. Die Schlucht ist natürlich auch bergauf von Komitades aus zu durchwandern. Die Entree-Häuschen stehen an beiden Seiten. Damit Ihr nicht soviel scrollen müßt, sind hier die Bilder auf einer Extraseite. |
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