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Nach dem nicht so berauschenden Frühstück zogen wir 25 km Richtung Iraklion in's Hotel "Astir Beach" nach Gouves. Das Hotel liegt zwar direkt in der Einflugschneise vom Flughafen Iraklion, hat aber für den gleichen Preis
eine wesentlich komfortablere Ausstattung. Da wir wieder bis12.30 Uhr auf unser Zimmer warten mußten und nicht noch einen Tag vertrödeln wollten, ließen wir die Koffer an der Rezeption stehen und fuhren nach Agios Nikolaos.
Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt, bestiegen wir ein altes Piratenschiff im Hafen und genehmigten uns eine Erfrischung in Form eines eiskalten Hopfennektars. Weiter ging die Fahrt über Elounda nach Plaka. In Plaka aßen wir in der Taverna "Delphini" zu Mittag. Das Essen war recht gut und die Rechnung saftig. Bei einem Gang durch Plaka entdeckten wir bessere und wesentlich preiswertere Alternativen. Aus Schaden wird man klug, man sollte halt erst die Preise vergleichen und sich dann auf leckeres Essen stürzen und nicht umgekehrt. Nach einem längeren "Wassertest" in der Bucht von Plaka (welches für sehr gut befunden wurde) fuhren wir mit einem Fischerbo
ot für 5€ pro Person zur Insel Spinalonga. Die ehemalige Leprakolonie wird zur Zeit teilweise rekonstruiert und da ist es nur richtig, dass pro Nase 2€ Eintritt verlangt werden. Das Fischerboot holte uns nach ca. einer Stunde wieder ab und wir fuhren gegen 17.00 Uhr zurück nach Gouves um unsere Koffer auszupacken.
Unser Zimmer hatte einen vollen Meerblick, war zweckmäßig eingerichtet und besaß sogar Klimaanlage, Radio und einen Fernseher. Das Essen wird in diesem Hotel generell in Buffetform gereicht, ist reichlich und zum Großteil griechische Küche. Benachteiligt sind reine Badeurlauber in der Gegend um Gouves. Der Strand ist teilweise nur vier Meter breit und die Unterströmung des Meeres läßt bei leichtem Wellengang die roten Flaggen am Strand leuchten. Ein kleiner Tipp: Richtung Iraklion die "Old Road" fahren. Kurz vor der Stadt liegt genau an der Straße ein schöner breiter Sandstrand. Für Flugzeugfans genau das Richtige. Die Flieger fliegen knapp zweihundert Meter über dem Strand (ist aber nicht übermäßig laut). Am Tage ist man dort fast allein, bis am späten Nachmittag die Einheimischen den Strand bevölkern.