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Westküste über Sfinari, Milia
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Gegen 11.00 Uhr starteten wir zu unserer Westküstentour. Von Falassarna ging es über Schotterpisten gen Süden. Wenn man sich auf der Schotterpiste nach Sfinari immer rechts hält, findet man schroffe Felsküsten, Olivenhaine, Esel und man merkt vor allem erst sehr spät, das man eigentlich parallel zu einer wunderbar ausgebauten Straße fährt, wo man nicht ständig Staub inhaliert und sich die Wirbelsäule staucht.
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Jene haben wir dann auch genommen und sind bis Kombos gefahren. Hinter Kombos kann man entweder in einer engen Rechtskurve nach rechts auf eine Schotterpiste abfahren oder man fährt die asphaltierte Straße weiter. Erstere haben wir natürlich genommen und sind an einer fast menschenleeren Küste gelandet. Wir fanden eine Namenlose Höhle mit einer Gedenktafel, Esel und einen einzigen winzigen Badestrand mit Kieselsteinen. |
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Im Dorf Libalia haben wir in der einzigen Taverne des Ortes eine echte, ganz leckere, griechische Pizza zu Mittag gegessen. Nach ein bisschen Smalltalk im Gemisch englisch/griechisch kauften wir für 7€ noch 1,5l frisch abgefülltes Olivenöl. Tip: Man muß im Dorf nach frischem Olivenöl fragen. Die Einheimischen haben Fässer mit Öl zu Hause- wird nicht offiziell angeboten.
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Weiterfahrt, nach ca. einem Kilometer die Serpentinen bis auf knapp 1000 m hochfahren. Kurz nach dem Ort Vratos kommt das Dorf Milia (nicht wie in den meisten Karten gekennzeichnet vorher!). Milia ist ein altes Bergdorf inmitten einer Schlucht, welches mit viel Liebe wieder restauriert wurde.
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Hier kann man Urlaub auf völlig andere Weise verbringen. Die Häuser sind im alten kretischen Stil eingerichtet, es gibt ein Gemeinschaftshaus, in welchem gemeinsam gegessen, gefeiert und geklönt wird. Zum Dorf Milia gehört auch der "Garten des Friedens". Er liegt auf etwa halber Strecke von Vratos nach Milia und ist wie ein Naturlehrpfad angelegt. Hier ist die einheimische Flora und Fauna erklärt. Der Garten wurde innerhalb eines internationalen Projektes angelegt und reicht bis zum Dorf Milia.
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Gegen 17.00 Uhr und 110 Tageskilometern weht der Wind in Falassarna immernoch gnadenlos und wir beschliessen am nächsten Tag nach Paleochora weiter zu fahren.
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