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| Iraklion |
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| Heute ist Samstag. Wir haben uns vorgenommen, aufgrund unseres Sonnenbrandes und der Tour vom Vortag, "Schattenparken" zu machen und den Tag relativ ruhig zu verbringen. Einstimmiger Beschluß: Wir fahren zum Wochenmarkt nach Iraklion. Besser man fährt mit dem Bus, nicht wie wir mit dem Auto. Auf der Straße neben dem Basar darf man nämlich nur so lange parken, wie Markt ist! Wir haben das zwar gewußt, aber einige andere durften mit Sicherheit ihr Auto auf dem Sammelplatz abholen, da ist die kretische Polizei ganz fix. Außerdem ist der Verkehr in Iraklion teilweise sehr chaotisch. |
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| Der Markt am Samstag ist sehr zu empfehlen. Man muß sich viel Zeit mitbringen, da man des öfteren beim Laufen im Stau steht und man sollte diese mediterranen Märkte mögen. Auf der ca. 4km langen Marktstraße laufen tausende von Menschen in einer "Laufgasse" von knappen zwei Metern zwischen den Verkaufsständen in zwei Richtungen. Alle schreien durcheinander und feilschen mit den Interessierten und teilweise auch noch mit dem Konkurrenten drei Stände weiter. Auf dem Markt werden Sachen, Haushaltsutensilien, Fisch, Obst und Gemüse angeboten. |
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| Am Ende des Marktes ist man dann fast taub, völlig fertig und meist mit einigen Plastiktüten ausgestattet. Sofern man mit dem Bus angereist ist, kann man sich gleich auf den Weg in die ein kleines Stück entfernte, sehr schöne Altstadt von Iraklion machen. Ansonsten gilt: Auto suchen und auf einen öffentlich ausgeschilderten Parkplatz fahren. Wenn man Glück hat, so wie wir, ist der Parkplatzwächter auch grad auf dem Markt und man kann Kostenlos parken. Bei weniger Glück bezahlt man ca. 2-3 € für den ganzen Tag. |
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Wir wußten nicht so recht, wo wir genau sind und was wir uns ansehen wollten und kauften uns daher am Zeitungsstand erst mal einen Stadtplan. Standpunkt so in etwa bestimmt und ab ging's zum alten Fischerhafen. Der ist auch am Tage mit seinem sehr gut erhaltenen Kastell ganz schnugglig. Der Eintritt für das Kastell kostet 2€ pro Nase und ist für die Instandhaltung des Gebäudes auch gerechtfertigt. |
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| Ganz interessant ist auch die Basarstraße Odos 1866 und deren Nebengassen. Empfehlung: Sollten Sie Hunger oder Durst verspüren, nehmen Sie sich die Zeit und sehen erst in die Speisekarte. Vor allem auf die Preise achten und das Orangensaft nicht nur Fanta ohne Kohlensäure ist. Auf dem Weg zur Basarstraße gibt es einige Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel mehrere Brunnen, venezianische Bauten und die venezianischen Speicher am alten Hafen,sowie das große Hafengebäude mit den Abbildungen von Daidalus und seinem Sohn Ikarus. |
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