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Asfendu / Agreco-Farm
Nach dem Frühstück folgte ein schwerer Abschied von Lakki- Beach. Wir müssen versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen und unser Baby vorzustellen.

Wir wollen nach Georgioupoli und fahren über Frangokastello, Richtung Chania. Hinter Imbros rechts die Serpentinen nach Asfendu rauf . Die Strasse wird momentan ausgebaut, ist aber schon gut befahrbar. Asfendu und Kalikrates sind Ausgangspunkte für die Wanderungen durch die gleichnamigen Schluchten Richtung Südküste

Lefka Ori
Hochebene
Diese Schluchten sollten nur mit Führer durchwandert werden, da sie mit viel klettern verbunden sind. Beide Orte liegen in einer sehr schönen und grünen Hochebene und scheinen auf den ersten Blick verlassen. Bei näherem Hinsehen erkennt man jedoch das einige der Häuser originalgetreu wieder aufgebaut werden. In einigen Jahren lohnt sich die Besichtigung der beiden Dörfer also besonders, wenn junge kretische Familien in modern eingerichteten, traditionellen Steinhäusern wohnen und die einst verlassenen Orte zu neuem Leben erwecken. Da die Strasse trotz anderslautenden Auszeichnungen auf verschiedenen Karten asphaltiert weitergeht, folgen wir der Strasse und landen in Assigonia. Von da aus geht die Fahrt weiter über Argiroupoli/ Lappa und Episkopie nach Georgioupoli.
Wir checken direkt am Strand, in den Apartments „Ephigeni“, unterhalb des 1-2 Fly- Hotels, ein. Wir gehen zum Strand und sind bitter enttäuscht. Das Wasser steht, der Seetang und Unrat schwimmt in Teppichen im lauwarmen Wasser.

Wir fahren nach Rethimnon, um unsere Ostern bestellten Eheringe beim Juwelier abzuholen. Auf dem Weg halten wir an mehreren Badestellen an und schauen hier nach der Wasserqualität. Es wird nicht wesentlich besser, nur etwas kühler.

Denkmal in Asfendu
Agreco- Farm
Wir besuchen noch die Agreco- Farm in Adele.

Die Farm ist an einem weitläufigen Berghang errichtet worden. Ein Lehrpfad führt durch eine traditionelles kretisches Bauerngut. Olivenpresse mit Eselantrieb, eine Rakibrennerei, eine Seidenraupenzucht, sowie Wein- und Obstanbau werden anschaulich präsentiert und erklärt. Zur Farm gehört auch ein kleiner Zoo in welchem einheimische Tiere, wie KriKris, Kaninchen, Speisevögel und Rotwild zu sehen sind. In der Taverne kann man leider nur nach Voranmeldung oder mit einer Reisegruppe essen. Die Tischdekoration und das Ambiente lassen auf die entsprechenden Preise in den nicht vorhandenen Speisekarten schliessen. Gehobene Abendkleidung scheint gewünscht.

Da wir weder reserviert hatten noch passend angezogen waren, blieb uns die Strandtaverne vor unserem Appartment.

Olivenpresse Rakibrennerei Kri Kri
Das Essen hatte zwar irgendetwas griechisches, wir fanden aber nicht raus was. Der Hauswein hat gesprudelt. Bei Nachfragen, ob der Wein noch gärt oder mit Selter versetzt wurde, bekamen wir zur Antwort, das er frisch aus dem Fass ist und deswegen sprudelt. Na ja, wir haben ihn dann sprudeln lassen und was anderes getrunken. Alles in allem ist diese Taverne sehr multikulturell. Der russische Koch bereitet griechische Gerichte mit sehr deutschem Geschmack zu und die russischen und bulgarischen Kellner servieren dann. Die tropischen Cocktails an der Nachtbar schmecken allerdings sehr gut und sind auch relativ preiswert.
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