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Halbinsel Akrotiri
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hafen brachen wir gegen 10.30 Uhr zu unserer Akrotiri Halbinsel- Rundfahrt auf. Über Horafakia fahren wir nach Stavros an die Nordspitze Akrotiris. Auf dem gesamten Weg wird gebaut. Die Halbinsel wird scheinbar der Speckgürtel von Chania. Es entstehen viele vornehme und vor allem grosse Villen mit hohen Zäunen, Pools und Sicherheitsanlagen. Stavros ist schlecht ausgeschildert, eine kleine schwer zu findende, nicht einladende Bucht. Rechter Hand am Berghang ist die Endszene aus dem Film Alexis Sorbas gedreht worden. Nähere Angaben sind hier nicht zu finden.

Weiter geht es über Horafakia links ab nach Kalathas zum Moni Agia Triada. Achtung! an der nächsten grossen Kreuzung ist das Kloster nicht ausgeschildert, eine Allee von Eukalyptusbäumen ist hier wegweisend. Das Kloster Agia Triada wurde erst im 19. Jahrhundert fertiggestellt. Es ist daher in sehr gutem Zustand, bewohnt und bewirtschaftet mehrere Olivenhaine in der Umgebung. Im Kloster wird Öl und Raki hergestellt und verkauft. Die Kirche des Klosters hat drei Kuppeln. Vor dem Altar hat man Marmorboden ausgelegt, die Decke ist dunkelblau und mit goldenen Sternen verziert. Da zu der Zeit, als wir dort ankamen gerade ein grosser Gottesdienst abgehalten wurde, wollten wir die Einheimischen nicht stören und beschlossen erst einmal weiter zu fahren und auf der Rückfahrt noch einmal vorbei zu kommen.

Agia Triada
Gouvernetu So fuhren wir zum Moni Gouvernetou.

Das Gouvernetou ist ein sehr stilles, altes Kloster, die Aussenmauern des Wehrklosters sind mit steinernen Fabelwesen verziert. Das Kloster steht einsam auf einem Berg, es wurde im 18. Jahrhundert zerstört, in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts vollständig restauriert und ist heute wieder bewohnt.

Fresken
Von dort führt ein Wanderweg zum verlassenen Kloster Katholiko. Nach ca. 15 Min liegt rechter Hand die Bärenhöhle. Die Höhle hat ihren Namen von dem grossen Stalagmiten, der die Form eines Bären, der sich über die Zisterne beugt, andeutet. Wenn man den Wanderpfad weiter geht kommt man zur Eremitenhöhle des Johannes und schliesslich zum Kloster Katholiko. Die Geschichte des Johannes ist mit der Geschichte der Höhle der 99 heiligen Väter (siehe 2002) verbunden. Da der Weg für Schwangere bei über 40 Grad doch sehr anstrengend ist, haben wir diese Wanderung auf das Jahr 2004 verschoben. Bärenhöhle mit Zysterne
Die Fahrt geht zurück in Richtung Flughafen Chania über Paxinos, Sternes nach Marathi
Da bekanntlich viele Wege nach Rom führen und wir schliesslich auf einer Halbinsel sind, ist es eigentlich egal welchen der vielen nichtausgeschilderten Wege man nach Marathi fährt. Am besten den anderen Autos hinterher, auch wenn diese durch Strassen fahren, die auf Grund von Baumassnahmen voll gesperrt sind.
Am Strand von Marathi legt das Piratenboot von Rethimnon an. Die Touristen werden in den hiesigen Tavernen beköstigt und dürfen sich dann noch eine Weile am Strand aufhalten, bis das Boot gegen 15.00 Uhr wieder Richtung Rethimnon ablegt. Der Strand ist demzufolge ab 15.00 Uhr relativ leer.
Auf der Rückfahrt nach Chania haben wir noch kurz bei Korakis im Nonnenkloster Kalogreon gehalten. Das Kloster besteht aus zwei langen Flachbauten, in deren Innenhof eine kleine Kirche steht. Im Kloster werden Handwebarbeiten zum Kauf angeboten. Die gepflegte Klosteranlage ist mit viel Liebe und wundervoll blühend Pflanzen angelegt.
Unser Abendessen nehmen wir in der letzten Taverne vor der Leuchtturm - Mole in Chania ein. Das Essen ist echt kretisch, sehr, sehr gut, preiswert und absolut reichlich. Man sollte auch nicht allzu spät dort eintreffen, da die Taverne gegen Abend mit einheimischen Familien voll besetzt ist. Vorsicht: zur Rechnung gibt es eine 0,2 Liter Flasche Raki, egal wie viele Personen am Tisch sitzen. Man sollte sich daher im Vorfeld mit dem Alkohol mässigen, da der Raki aus Höflichkeit ausgetrunken werden sollte.

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