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Rundfahrt über Theriso
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Da das Frühstück in unserer Windmühle ohne Voranmeldung nur unter Schwierigkeiten machbar war, haben wir uns entschlossen, zur Taverna am Campingplatz zu fahren.
Gut gesättigt begannen wir unsere Tour über die New National Road bis zum Abzweig Vrises / Platanias, über Pathelari und Kithomados Richtung Agia. Wir fanden den künstlich angelegten Süsswassersee, der ab Kithomados mit Hinweissschildern in Schwanform ausgeschildert is
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Der See ist im Klima gekippt, veralgt und nicht zum baden geeignet. Es gibt eine Taverne, die aber völlig leer war. Die sich bewegenden schwarze „Stöcke“ im Wasser entpuppten sich bei näherem Beobachten als Schildkrötenköpfe. Es gibt Frösche, Möwen und ein paar Blessrallen zu sehen.
Von dort ging es weiter über Miloniana und Varipetro nach Geripas. An einer schlecht ausgeschilderten Dorfkreuzung (links steht eine grosse Seidenakazie), geht es rechts in die landschaftlich wunderschöne etwa elf Kilometer lange Schlucht von Theriso.
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Am Anfang der Schlucht gibt es noch einen kleinen reissenden Gebirgsbach, der im oberen Verlauf aber unterirdisch verläuft. Drei Kilometer vor dem Dorf Theriso führt eine schlechte Treppe zu einer 100 Meter hoch gelegenen Höhle.
Theriso ist ein kleines Dorf mit zwei Museen und einer Masse an Tavernen. Die letzte auf der rechten Seite ist zu empfehlen, dort hängen Bilder vom letzten Winter (1.50 Meter Schnee)
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Hinter dem Dorf führt eine mittlerweile schon asphaltierte Strasse nach rechts Richtung Zourva nach Meskla. Meskla ist ein wasserreiches, grünes Dorf, das sich weitläufig in einen Talkessel schmiegt. Die Panagia - Kirche am Ortseingang und die Sotiros - Christu - Kirche am Ortsausgang kann man besichtigen. Die Fahrt geht weiter nach Fournes. In Fournes links Richtung Samaria - Schlucht über Lakki nach Omolos.
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Die Strecke ist anspruchsvoll aber landschaftlich sehr schön, da nur Serpentinen zu fahren sind. Die sehr fruchtbare Omolos Hochebene liegt ca. 1200 m über dem Meer und hat eine Ausdehnung von etwa 25 km². Richtung Westen geht eine neu ausgebaute Strasse nach Sougia und zurück nach Chania. Beim Befahren der Strasse ist man meist allein und irgendwann stellt sich einem die Frage: wozu oder für wen ist diese Strasse überhaupt gebaut worden. Die Busse zur Samaria - Schlucht kommen nämlich von der entgegengesetzten Bergseite auf die Hochebene. Diese stark befahrene Strasse ist natürlich nicht ausgebaut.
Wir fahren weiter über Nea Roumata, Papadiana und Nteres Richtung Maleme.
In einer scharfen Rechtskurve geht ein Abzweig zum „Horse Riding“. Reitstunde kostet hier 15 EUR, in der Taverne kann man essen und trinken.
Der Rückweg führt uns über die New National Road zurück Richtung Kissamos.
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Wir machen noch einen Abstecher nach Ravdouha zum baden und Abendessen im Sonnenuntergang. Der Ausschilderung immer Richtung Beach folgen. Es kommt ein Abzweig zum Hafen, der zum Baden nicht so geeignet ist und einen weiter geradeaus über eine gut befahrbare Schotterpiste zum zweiten Strand. In der einzigen Taverne gibt es frischen Fisch. Zimmer kann man auch mieten. Auch hier gibt es wieder eine etwas kleinere Flasche Raki zur Rechnung. Am Strand und im Wasser sind grosse Steine, das Wasser ist klar und mit Badeschuhen auch gut zu betreten. Es gibt einen kleinen Felsen im Wasser von dem man wunderbar ins Wasser springen kann. Die Sonne geht wieder über der Gramboussa Halbinsel unter. |
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