| Man läuft angenehm viel im Schatten, durch Baumbestand oder durch hunderte von Meter hohe Felswände. Die Höhe der Felswände ist gigantisch, die Schlucht bis auf einige wenige Stellen wundervoll grün. Der Ausgang der Schlucht ist mit einem riesigen Felsbrocken blockiert. Der beste Weg führt ganz rechts daran vorbei, einfach den Stein (ca. 2m hoch) runterrutschen, jeder andere Versuch wäre lebensgefährlich, da der Wanderweg links um den Stein wahrscheinlich in diesem Winter den Schneemassen zum Opfer fiel. Bis zum Ausgang der Schlucht sind es von hier noch knappe 15 Min. Bis Sougia durch das Flussbett dann noch 6 km.
In der Taverne am Schluchtausgang kann man sich ein Taxi bestellen. Die Schlucht ist bei weitem nicht so einfach, wie sie dargestellt wird. Wir lernten etwas ältere, erfahrene Wanderer kennen, die froh waren, das sie die Schlucht ohne grössere Verletzungen durch rutschendes Geröll und klettern überstanden hatten.
Für Kinder und ältere Menschen ist diese Wanderung nach unserer Meinung nicht geeignet, da der Weg an den meisten Stellen einfach unter den Füssen wegrutscht und keine Chance besteht sich im Fallen noch irgendwo festzuhalten. Die nächste Möglichkeit dazu liegt meist ein paar Meter tiefer.
In Sougia haben wir noch ein erfrischendes Bad am FKK genommen und sind dann zurück ins Hotel gefahren.
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