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Halbinsel Rodoupo
Heute frühstücken wir in einem anderen Hafencafe näher an unserem Hotel. Wir hätten den weiteren Weg zurücklegen sollen, denn das Essen wird zur Altstadt hin schlechter, magerer und teurer.

Wir haben über die Firma Loupassis im Internet ein Appartment in einer Windmühle gebucht und reisen ab. Die Windmühlen sind nicht, wie von Loupassis beschrieben in Kolimbari, sondern ca. 6 km vor Kissamos. Wir entdeckten sie eher durch Zufall unterhalb der Schnellstrasse in der Nähe eines Campingplatzes. Trotz Buchung von Bed and Breakfast gibt es für uns kein Frühstück, wir sollen extra zahlen. Die Appartments sind schön in einem Olivenhain gelegen und haben eine sehr gute Ausstattung. Abends werden die Geräusche etwas ungewöhnlich: Anstatt dem Zirpen der Grillen hört man Frösche quaken. Uns ist es auch passiert, das wir abends auf der Terrasse fast von einem Frosch überrannt wurden.
Die Direktbuchung über den Eigentümer ist wahrscheinlich etwas billiger. Leckeres und sehr reichliches Frühstück gibt’s beim Campingplatz in der grossen Taverne direkt am Strand.

Moni Gonia
Sonnenuntergang
Gegen Mittag fuhren wir auf die östliche Seite der Halbinsel Rodoupo zum Kloster Moni Gonias. Das Kloster war über Mittag geschlossen (Öffnungszeiten beachten).

Weiter gings über die Küstenstrasse nach Afrata. Im Ort gibt es zwei Tavernen Wir kehrten in der Rechten ein und waren über das Essenangebot eher unangenehm überrascht. Fastfoot hatten wir hier nicht erwartet. Wir wollten natürlich was kretisches Essen und fragten den Wirt, einen alten Mann im Rollstuhl, nach Dakos. Seine Frau weigerte sich anfangs unseren Sonderwunsch zu erfüllen. Nachdem Opa dann lautstark seiner Oma klar gemacht hatte, wer der Herr im Haus ist und wie man Dakos zubereitet, bekamen wir unser griechisches Brot mit Tomaten und Feta von Oma serviert. Dazu gab es ein liebes Lächeln und die Entschuldigung, das sie nicht wusste, wie man Dakos zubereitet.

Abends sind wir Richtung Camping Nopigia gefahren, und sind in der ersten Taverne auf der linken Seite zum Essen eingekehrt. Als Bonus gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Hinter dem Campingplatz ist auf der rechten Seite im Halbkreis der Bucht eine Art Amphie-Theater angelegt. Abends gibt es ein romantisches Stück zu sehen. Es spielen aber keine Darsteller, sondern der Hauptdarsteller ist die Sonne, die hinter der Halbinsel Gramboussa untergeht.

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