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Handwerkertour Apokoronas
Basilika in Armeni
Speicher in Aptera
Hafen in Kalives
Wir setzten unsere Ostern abgebrochene Handwerkertour durch Apokoronas fort und fangen mit der Seidenraupenzucht in Kalamitsi- Amigdali an. Es ist ein kleiner Laden mit ein paar Raupen und vielen Stickarbeiten, es gibt keine deutsche oder englische Beschreibung der Zucht und Weiterverarbeitung der Naturseide.
Bei der Weiterfahrt über Vamos und Kaina nach Agios Pantes, findet man an der Kreuzung nach Fres eine Köhlerei, die mittlerweile in einem gemauerten Weiler Holzkohle herstellt.
In Fres steht die Kirche „Panagia of the two Rocks“. Die kleine, hübsch angelegte Kirche ist weithin ausgeschildert. Neben dem Eingang zum Kirchenareal geht es noch mal ca. 100m zur Höhle „Agios Antonius“ hinauf. Der Aufstieg ist grob schottrig, nicht gesichert und steil.
Gleich am Ortseingang von Permonia, soll es linkerhand einen Korbflechter geben, das Haus haben wir nach mehrmaligem Fragen gefunden aber keinen Flechter und eine Werkstatt scheint auch nicht mehr zu existieren.
Ein Stück ausserhalb des Ortes befindet sich noch die Werkstatt des Stuhlmachers, der die traditionellen kretischen Tavernenstühle, Betten und sonstige Möbel in einer sehr modernen Tischlerei herstellt. Die Werkstatt und den dazugehörigen Showroom kann man jederzeit (ausser an Feiertagen) besichtigen.
Weiter geht’s über Nio Chorio nach Armeni. In der Dorfmitte, an der alten Basilika, haben wir im Schatten riesiger Platanen in einer Taverne eine kurze Rast eingelegt. Am Ende des Dorfes haben wir den alten Glockenmacher von Armeni gesucht. Es gibt keinerlei Hinweis auf die Werkstatt. Laut unserem doch schon älteren Reiseführer, dem Ortsanzeiger von Apokoronas, ist der Glockenmacher schon sehr alt gewesen und hat wahrscheinlich die Werkstatt aufgegeben oder er ist bereits gestorben.
Festung in Aptera
Wehrgang der Festung
Church of the two Rocks

Zurück über Nio Chorio und Stilos fuhren wir nach Mega Horafia. Am Ortseingang geht eine fast 180 Grad Abbiegung nach rechts oben zur Ausgrabung der antiken Stadt Aptera. Toreschluss ist 15.00 Uhr, wir hatten noch genau zehn Minuten. Ab 15.00 Uhr fangen die Archäologen mit den Ausgrabungen an und deswegen wird so zeitig geschlossen. Die von dort aus sichtbare türkische Festung sollte man unbedingt besuchen. Von den Festungsmauern hat man einen fantastischen Blick über die Souda - Bucht und Akrotiri.
In Kalives machten wir einen kurzen Badestop und besuchten danach den Böttcher im Ort. Bei ihm gibt es vom Minifässchen bis zum Riesenfass, inklusive oder exklusive Inhalt, alles zu kaufen. In der Mitte von Kalives gibt es einen kleinen neckischen venezischen Hafen an einer Flussmündung. Die kleinen Schiffe sind von Tavernen umgeben.
Den Hinterglasmaler finden wir über den Weg durch Almirida, Plaka Richtung Kampia. Trotz Öffnungszeit und mehrmaligem Klingeln kam nur die Katze zum Eingang. Die Altglasbläserei in Kokino Horio war dann schon schwerer zu finden. Die Strasse geht vor dem Dorf rechts rauf. Der Ausstellungs- und Verkaufsraum mit einem sehr breiten und vielfältigen Sortiment ist immer geöffnet, die Glasbläserei nur bis 15.00 Uhr.
Über Drapanos, Kefallas, Likotinara, Exopolis, Georgioupoli und Kournas fuhren wir nach Mouri zum Hirtenstabhersteller. Mouri befindet sich oberhalb des Kournassees. Der Schnitzer sollte eigentlich im Kafenion am Dorfplatz sein und dort auch ein kleiner Verkauf der Stäbe stattfinden. Da wir nichts gesehen haben, was mit Hirtenstäben zu tun hat sind wir wieder gefahren

Wir gönnen uns nach dem Reinfall von gestern Abend ein lecker Essen bei unserem Lieblingskoch Michali in Georgioupoli. Wir beschliessen wegen der besseren Wasserqualität wieder zur Südküste umzuziehen.

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